Morpheus – der Griechische Gott der Träume

Die Götterwelt der alten Griechen und des Römischen Reiches ist sehr vielfältig – es wundert also nicht, dass es auch einen griechischen Gott des Traumes gibt: Morpheus. Vielen wird der Name vor allem aus der Filmtriologie „Matrix“ bekannt sein.

Morpheus in der griechischen Mythologie

In der griechischen Mythologie hat Morpheus die Fähigkeit, sich in ein beliebiges menschliches Lebewesen zu verwandeln und dem Menschen im Traum zu erscheinen. Daher auch der Name Morpheus, denn morph bedeutet soviel wie gestalten oder wandeln. Die eigentliche Gestalt des Gottes Morpheus aber ist die eines geflügelten Dämons. Wie auch andere Gottheiten hat auch Morpheus ein Symbol – die Schlafmohnkapsel.

Morpheus wird dabei nicht immer mit positiven Bildern assoziiert. Er erscheint auch in Albträumen und wird nicht um sonst als geflügelter Dämon dargestellt. Verschiedene Kulturkreise verehren ihn als Gott des „einschlafenden Sterbens“.

Der Name Morpheus heute

Bereits in der Lyrik wurde auf Morpheus verwiesen, siehe dem Gedicht „Morpheus“ von Johann Peter Uz: „[…]die alles will, was Morpheus mag.“ In der sogenannten Schäferdichtung werden seit der Antike Gewaltaspekte aufgegriffen, in denen Frauen weniger das Opfer sind, jedoch freiwillig an dem Akt teilnehmen.

Ebenso wird Morpheus häufig in der modernen Literatur und in Filmen wie auch in der Musik aufgegriffen und in die Handlung eingearbeitet. Siehe der Buchreihe „Der Sandmann“ von Neil Gaimann. Hier wird er, als eine der führenden Rollen, als Herrscher der Träume dargestellt.

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